Nach der Sturzflut: Die Hilfe ist angekommen

Die verheerende Sturzflut Ende August hat im Norden Nepals ganze Dörfer verwüstet und vielen Familien die Lebensgrundlage genommen. Innerhalb von Sekunden haben Tausende Menschen Angehörige, ihr Zuhause und ihr gesamtes Hab und Gut verloren. 

Dank der großen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnte unsere langjährige Partnerorganisation Maiti Nepal unmittelbar reagieren.

In den ersten Tagen versorgte Maiti Nepal Menschen aus den betroffenen Gebieten, die sich nach Kathmandu in Sicherheit bringen konnten, mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Gleichzeitig bereitete das Team Hilfstransporte in das schwer zugängliche Katastrophengebiet vor.

Wenige Tage später erreichten Mitarbeitende von Maiti Nepal trotz stark beschädigter Straßen die betroffenen Gemeinden im Distrikt Nuwakot. Familien erhielten Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Schlafsäcke, Taschenlampen und weitere dringend benötigte Hilfsgüter. In den darauffolgenden Tagen wurde die Hilfe weiter ausgeweitet und Hunderte Familien konnten versorgt werden.

Neben der materiellen Unterstützung kümmert sich Maiti Nepal auch um die psychosozialen Bedürfnisse der Betroffenen. Gerade Frauen und Kinder benötigen in dieser Situation besonderen Schutz, denn der Verlust ihres Zuhauses und ihrer Existenzgrundlage erhöhen das Risiko von Ausbeutung und Menschenhandel.

Die Hilfe geht weiter
Für viele Familien beginnt nach der ersten Versorgung ein langer und schwerer Weg. Maiti Nepal wird daher auch über die unmittelbare Nothilfe hinaus an der Seite der betroffenen Menschen bleiben und sie beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlage unterstützen.

Wir danken allen von Herzen, die unsere Nothilfe nach der Sturzflut unterstützt haben. Ihre große Solidarität hat es ermöglicht, schnell und unbürokratisch zu helfen.

 

Der nepalesische Distrikt Nuwakot wurde am 26. August 2026 von einer verheerenden Sturzflut aus Wasser, Eis und Geröll schwer verwüstet

Die Vorbereitungen der Hilfsgüter bei Maiti Nepal

Transport unter schwierigen Bedingungen

Hilfsgüter werden verteilt